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Ragnars Grogland Spiele

Ragnars Grogland Spiele

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Ragnars Grogland Spiele

12.09.2020

Geburtstag. Ein seltsames Konstrukt, welches Ragnar vom Schwarzen Hammer selber ausprobieren wollte – allerdings wusste er nicht, welchen Tag er seinen Geburtstag nennen durfte – also feierte er eine ganze Woche lang auf dem Gelände eines Gutshofs.

Eingeladen waren Freunde und Anhänger der V. Lanze und auch die 12. incendianische Adiutoren Initiative rund um Daryôn Tan'Kaídan. „Zu Gast bei Freunden“, war das Motto, unter welchem die Delegation in das mittlerweile bekannte Gebiet der Außenwelt reiste , um dort das Lager für die nächsten Tage aufzuschlagen. Das unwohle Gefühl einer seltsamen Präsenz konnten sie dabei jedoch nicht vollkommen ignorieren. Irgendetwas befand sich in den Wäldern um sie herum und näherte sich von Tag zu Tag dem Lager.

Indes die Außenweltler von diesem Gefühl nichts mitbekamen, wurde die incendianische Delegation unruhiger, stellte vermehrt Wachen auf und ließ das Gebiet Tag und Nacht bewachen. Als magiebegabtes Volk warf es bei den Incendianern eher weniger Fragen auf, warum nur sie diese Präsenz spürten. Warum genau es sie so beängstigte, erfuhren sie erst Tage später, nachdem die ersten Wettbewerbe der Grogland-Spiele stattgefunden hatten. Von Bogenschießen über freien Waffenkampf, bis hin zum Armdrücken, Ragnar hatte sich Mühe in der Vorbereitung für seine Geburtstagswoche gegeben und Teleri versorgte „In der Schlachtreihe“ - ihrer Taverne – die Geburtstagsmeute mit Getränken. Auch die Incendianer konnten durch höhere Platzierungen beweisen, dass trotz des ständigen unguten Gefühls, ihre incendianische Ausbildung ihnen Stärke und strategisches Denken verliehen hat.

Während die Incendianer von den Außenweltlern herzlich aufgenommen wurden, war die seltsame Präsenz nicht so erfreut, die Incendianer zu sehen, als sie eines Abends in das Lager „spazierte“. Sein Gesicht war gezeichnet von Erhebungen, die Hörnern glichen, Blut floss über die Haut und seine Augen umrahmte ein dunkler Schatten. Die Incendianer wollten ihren Augen nicht trauen. Vor ihnen stand ein Mann – gezeichnet von den Zügen des Wahnsinns. Er war keineswegs aggressiv, seine Worte schonten jedoch auch keinen der Gäste der Feierlichkeit. So mancher bekam seine vermeintlich schlechten Seiten vor Augen geführet. Woher kannte der Fremde die Namen und woher kannte er die Persönlichkeiten der Gäste?

Die Incendianer kannten die Legenden des ersten Weltengängers – Jemand, der Incendia den Rücken gekehrt und in die Außenwelt gegangen war -, hatten es aber nur für eine Legende gehalten.

Man sagte dem Weltengänger eine weitreichende Macht nach und nun stand offenbar Jemand unter dem Einfluss des Weltengängers vor ihnen. Dieser ließ sich lediglich von Dil'ara Tan'Yth besänftigen und über ein Portal nach Incendia bringen. Adiutor Tan'Kaidan begleitete den Sprössling ebenfalls, wurde im Gegensatz zu Dil'ara allerdings in Incendia von den Vindiktoren gewaltsam zurückgehalten.
Dil'ara wurde von ihnen ohne Erklärung sofort wieder über das Portal in die Außenwelt geschickt.

Ohne Tan'Kaídan war sie nun die Höchstrangigste der Delegation und übernahm die Verantwortung für die Gruppe sowie die ausstehenden Verpflichtungen des Adiutors - ohne zu diesem Zeitpunkt zu wissen, dass sie den Posten des Adiutors ab nun komplett übernehmen musste, denn Tan´Kaídan kehrte nicht zur 12. Initiative zurück.

In Anbetracht der Geschehnisse versuchte sie die Gruppe so zu führen, dass verhindert wurde, dass weitere Ereignisse ähnlicher Art geschahen.

Das Erscheinen des vom Wahnsinn markierten Mannes sorgte auch in den kommenden Tagen für Nachwehen. Es war gut, dass der Gruppe bei dieser Reise eine Treyal, im weitesten Sinne ein incendianischer Paladin – an die Seite gestellt worden war. So mancher Gast der Feierlichkeit war mit dem Ex Furor in Kontakt gekommen und zeigte Züge des Wahnsinns. Dank Estoris und ein beherzter Priester des Talos konnte dieser Wahnsinn frühzeitig unterbunden und gebändigt werden.

Wenn der ersten Weltengänger wirklich seine Finger im Spiel hatte, war das nicht der erste und letzte Sprößling, den er zum Leben erweckt hat...

Autor: Maria
Bilder: Danke an Alfons, Caro, Kevin und Stefan

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