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Mythen und Bräuche

Gloassarium Mythen und Bräuche

Mythen und Bräuche

Jede Kultur baut sich auf Geschichten auf. Auch Incendia hat eigene Legenden und Mythen, die in der Bevölkerung erzählt und niedergeschrieben werden.

  • Deus-Tag

    Mit Melekíyas Machtübernahme und der Einführung des Deus als oberste Leitungsperson des Reiches Incendias wurde der Tag des Deus eingeführt. Der Deus-Tag findet in jedem Jahr zwei Mal statt, jeweils zum Zenit beider Sonnen, bevor die Phase der Wahnsinnssonne - Ira'Vit - beginnt - 110 aIV und 290 aIV.

    Dies ist jedoch kein Fest für sich, sondern ein Fest, das durch das Haus Deus in allen großen Städten ausgerichtet wird. Allen Bevölkerungsschichten werden Speisen und Getränke gereicht, sowie Kampfmanöver zur Unterhaltung durch die Deus-Soldaten demonstriert.

    Es ist ein Fest für das Volk - zu Ehren des Deus und des Reichtums, den dieser ins Land gebracht hat.

  • Nebelgeister

    Nebel kann anziehend wirken. Incendianer, die in der Nähe von Friedhöfen leben, sprechen jedoch davon, dass ein Schritt in den Nebel den Tod bedeutet.

    Unheilvoll erzählen sie davon, dass geisterartige Wesen während der Nebelphasen durch ihre Fenster aus ihren leeren Augen ins Innere blicken und lediglich die Hausgeister verhindern, dass sie hineinkommen. Traut man sich trotz aller Warnungen nach draußen, wird man gepackt und auf den Friedhof sowie in das Grab des Geistes geschleift.

  • Geistervogel

    In regelmäßigen Abständen von einigen Jahren schwebt ein goldener Geistervogel über die Schlachtfelder vergangener Tage hinweg. In seinen Krallen hält er eine Laterne, die einen gelblich-goldenen Rauch hinter sich herzieht. Man vermutet, dass er die Toten weiht, jedoch hat man nie herausgefunden, warum er dies tut und woher er stammt. Diejenigen, die versucht haben, diesen Geistervogel zu fangen, klagten danach über schreckliche Schmerzen. Wenig später starben sie an innerer Verwesung. Dieser Vogel behält sein Geheimnis.

  • Wasserglas

    Die meisten Compositoren finden sich unter der Sonnenwüste. Mitglieder dieses Hauses aufzusuchen, bedeutet also meist, mit der Hitze der Wüste zu kämpfen. Bei den Compositoren hat sich ein Brauch etabliert, der es vorschreibt, Gästen ein Glas Wasser zu reichen. Erhält der Gast kein Glas Wasser, so ist dessen Anwesenheit auch nicht erwünscht.

  • Wellenross

    In den Gewässern findet man hier und da ein äußerst scheues, aber wundervolles und anmutiges Wesen. Es ist ein weißes Ross dessen Hinterläufe in einem Fischschwanz enden. Es heißt, begegnet man einer solchen Kreatur, ist das Ende der Trockenzeit eingetreten oder es steht Regen bevor.

  • Zerfledderter

    Die Geschichte des Zerfledderten ist eine von diesen, die man Kindern erzählt, um ihnen die Gefahr der Ex Furor in die Gedanken zu prägen. Incendianer erzählen von einem jungen Mann, der dem Wahnsinn verfallen war.

    Die Familie des Mannes brachte es nicht über das Herz, ihn direkt zu töten und so sperrten sie ihn in den Keller ein. Sie gaben ihm kein Essen und kein Trinken. Sie ignorierten sein Rufen und Kratzen am Holz der Kellertür bis beides verstummt war. Aus Angst und starkem Schuldgefühl wurde allerdings erst nach Wochen die Tür zum Keller geöffnet.

    Der süßliche Geruch der Verwesung drang aus dem Keller hervor. Die Familie erwartete einen leblosen Körper, doch stattdessen stürzte aus der Dunkelheit ein Monster auf sie zu. Das Monster, das sie selbst erschaffen hatten.

    Das Gesicht des Mannes war blutig und seine Miene wirkte verzerrt, seine Kleidung war zerrissen, seine Arme bestanden teilweise nur noch aus Knochen an denen Fleischfetzen hingen. Der ungebändigte Hass des Wahnsinnigen ließ ihn seine Familie zerreißen, genau wie Wölfe es mit Schafen tun.

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